DEUTSCH-ENGLISCHE KLEINKINDBETREUUNG & DEUTSCH-ENGLISCHER KINDERGARTEN

Bilinguale Kleinkindbetreuung in Berlin-Wilmersdorf mit ganztägiger englischsprachiger Betreuung

Zweisprachige Kleinkindbetreuung in Berlin-Wilmersdorf - AUFGEPASST e.V.

Unsere Deutsch-Englische Kleinkindbetreuung mit 2 Gruppen besuchen maximal 30 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Zur „Nestgruppe“ gehören ca. 8 Kleinkinder im Altersbereich 12 bis ca. 20 Monate, zu den „Toddlern“ gehören die Kinder ab ca. 20 Monate bis zu 3 Jahren.

Mit festen deutsch- und englischsprachigen Bezugserzieherinnen hat die Nestgruppe einen großen und trotzdem überschaubaren Raum, der den Kleinsten ausreichend Platz zur freien Bewegung bietet, aber auch Geborgenheit und Sicherheit.

Für die Toddlergruppe mit ca. 22 Kindern stehen drei Räume zur Verfügung. Unsere „Toddler“ werden von drei deutschsprachigen und zwei englischsprachigen Erzieherinnen betreut.

Die Kinder werden ganztags zweisprachig betreut, d.h. englischsprachige und deutschsprachige Erzieherinnen betreuen die Kinder über den gesamten Tag gleichzeitig. In der gesamten Einrichtung sind zusätzlich zu den senatsgeförderten staatlich anerkannten Erzieherinnen auch englischsprachige Erzieherinnen beschäftigt.  Daneben unterstützen und gestalten eine Kita-Leitung, Praktikantinnen und ein Hausmeister den Kita-Alltag der Kinder.

Ab dem 3. Lebensjahr haben die Kinder die Möglichkeit, zum bilingualen Elementarbereich (Kindergarten) des AUFGEPASST e.V. in der Blissestraße 45 (etwa 300 Meter entfernt) zu wechseln.

Betreuungszeiten: Montag-Freitag 07.45 Uhr bis 17.30 Uhr

Räumliche Ausstattung: Die vier Räume sind in verschiedene Lernbereiche aufgeteilt, es gibt einen Ruheraum, einen Essbereich, einen Konstruktionsbereich, einen Rollenspielbereich, einen Schlafraum und einen Raum, der mit einer speziellen Hochebene für Kleinkinder in Zusammenarbeit von KUBUS gGmbH, Eltern, Erzieherinnen und Träger gestaltet wurde.

Unsere Einrichtung befindet sich in der Aachener Straße 45 in Wilmersdorf, ein überwiegendes Wohngebiet mit großen Hinterhöfen und recht vielen Grünflächen. Die Einrichtung befindet sich nah am Volkspark Wilmersdorf. Auf einem geschützten Hof steht den Kindern ein kleiner Spielplatz zur Verfügung. Aber auch der Garten der Kita Blissestraße wird von den Kleinkindern besucht.

Die pädagogische Schwerpunkte

Autonomie

Die erste Voraussetzung in der Kleinkindarbeit ist die Beziehung zwischen Kind und Erzieherin. Ruhe und Geduld sollen unsere Arbeit mit dem Kleinkind prägen. Wir lassen den Kindern Zeit, sich und den Körper besser kennen zu lernen und ein individuelles Ausprobieren und Experimentieren zu ermöglichen. Jede wichtige alltägliche Handlung wird von starker Aufmerksamkeit, ruhiger Stimme, Beziehungsbildung und „sich Zeit lassen“ geprägt.

Jede wichtige Alltagstätigkeit wird von den Erzieherinnen vorher angekündigt. Es hilft dem Kind, sich auf das Bevorstehende einzustellen. Es kann sich entspannen und Kooperationsbereitschaft zeigen.

Pflegesituationen sind nicht nur an Ernährung, Sauberkeit und Hygiene orientiert, sondern gewährleisten das Wohlbefinden der Kinder. Gerade während der Pflegemomente sind wir darauf bedacht, den Kindern Freude zu bereiten. Wir unterstützen jede Möglichkeit zur selbständigen Mitwirkung.

Pflegerische Handlungen unterbrechen wir nicht durch andere Handlungen. In dieser Zeit gilt diesem Kind die ganze Aufmerksamkeit der Erzieherin. Dem Kind wird das Gefühl vermittelt, dass seine Person jetzt im Mittelpunkt steht.

Wir berühren die Kinder sanft und respektvoll. Wir tragen die Kinder nicht „herum“, es sei denn, ein Kind äußert das besondere Bedürfnis.

Das Kind entscheidet selbst, was er lernt. Es wird nicht zu Tätigkeiten oder Bewegungsabläufen animiert, wenn er selbst diese nicht möchte.

Autonomie, Individualität und Persönlichkeit können sich entfalten, wenn sich das Kind möglichst selbständig entwickeln darf. Jedoch bieten wir eine anregende Umgebung, in der das Kind verschiedene Materialien ausprobieren kann und durch das eigene Experimentieren an Erfahrungen gewinnt.

Sprache

Der Erwerb der Sprache stellt eine entscheidende Besonderheit in dieser Altersgruppe dar. Sprache bildet die Grundlage für das Denken und das Denken bildet die Grundlage für die Sprache. Die Entwicklung der Motorik und die Möglichkeit, sich zu bewegen, sind für den Spracherwerb von unermesslicher Bedeutung. Bewegung erlaubt eine differenzierte Wahrnehmung und somit auch die Möglichkeit, Erfahrungen über sich und die Umwelt zu sammeln, Begriffe zu finden und in Sprache auszudrücken, d.h. Wort und Objekt zusammenzubringen.

Die englische Sprache

Wir bieten in unserer Einrichtung die bilinguale Ausrichtung Deutsch/Englisch an. Sowohl die deutschsprachigen als auch die englischsprachigen Erzieherinnen sprechen mit den Kindern ausschließlich in ihrer jeweiligen Muttersprache. Damit folgen wir der „Immersionsmethode“- ein Person eine Sprache. Je jünger das Kind ist, desto einfacher ist es, eine Fremdsprache zu lernen.

Der Alltag in unserer Einrichtung wird in beiden Sprachen gelebt. Die alltäglichen Aufgaben werden zwischen unseren deutschen und englischen Erzieherinnen gleichermaßen verteilt, das Team ist gemeinsam verantwortlich für das Wohlbefinden der Kinder. Sowohl die englischsprachigen als auch die deutschsprachigen Erzieherinnen sprechen und singen langsam, deutlich und grammatikalisch korrekt.

Wir behaupten, mit unserer zweisprachigen Betreuung einen Beitrag zur europäischen Entwicklung zu leisten. Durch die tägliche Beschäftigung mit der englischen Sprache fällt es den Kindern leichter, später in der Sprache zu kommunizieren. Durch das Kennenlernen einer Fremdsprache erlebt das Kind jeden Tag das Miteinander von verschiedenen Kulturen und erhält dadurch eine natürliche Bereitschaft zur Toleranz gegenüber Fremden und Fremdem.

Die psychomotorische Förderung

Das Verhalten eines Kindes ist eine Ausdruckseinheit von Psyche und Motorik. In der Bewegung spiegelt sich der Gefühls- und Erlebniszustand jedes Kindes wider und umgekehrt. Was ein Kind nicht macht, kann es auch nicht lernen und Lernen geschieht mittels Bewegung und Erfahrung. Daher ist die Bewegung auch so wichtig.

In unserer Kita haben die Kinder jeden Tag die Möglichkeit, sich im kleineren Raum mit Spielzeug, aber auch in größeren Räumen mit mehr Platz zu bewegen. Daneben haben wir auch einen speziellen Bewegungsraum für eine psychomotorische Förderung mit Krabbelparcours, verschiedenen Hindernissen, Balancierangeboten, Bauklötzen und vielem anderen mehr.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist eine sehr spannende und wichtige Zeit für alle Beteiligten. Für die Kinder ist es das erste Mal, dass sie den Tag mit anderen Bezugspersonen verbringen. Für die Familien ist es oft das erste Mal, dass sie von ihren Kindern getrennt sind. Für die Erzieherinnen ist es die Zeit, in der sie die neuen Kinder und Familien kennen lernen.

Kinder lernen und entwickeln sich nur dann, wenn sie sich wohl fühlen. Schon deshalb steht das Wohlbefinden des Kindes in unserer Kita an erster Stelle.

Die Eingewöhnungszeit bekommt eine sehr hohe Beachtung. Im Aufnahmegespräch stellen wir den Eltern unser Eingewöhnungskonzept ausführlich vor und treffen mit ihnen konkrete Absprachen. Die Erzieherinnen achten darauf, dass sie mit den Eltern gut kommunizieren. Während der ersten Wochen beobachten sie intensiv, wie es den Kindern geht und wie lange sie brauchen, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wir empfehlen den Eltern, dass sie sich ca. vier Wochen Zeit für die Eingewöhnung nehmen sollten. Sollte es den Kindern in der Eingewöhnungszeit besser als erwartet gehen, kann diese Zeit auch gekürzt werden.

Grundlegendes Ziel ist es, dass die Kinder einen angstfreien Übergang in die Kita erleben. Die Eingewöhnungsphase ist normalerweise dann abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als Bezugsperson anerkennt. Ein Zeichen dafür ist unter anderem, dass sich das Kind von der Erzieherin beruhigen und trösten lässt.

Eine gute Eingewöhnungszeit bietet noch mehr Vorteile: Die Eltern und die Erzieherinnen haben Zeit für längere und intensive Gespräche. So lernen sich beide Seiten besser kennen. Sie können sich über ihr Bildungsverständnis und ihre gegenseitigen Erwartungen austauschen.

Die Eltern bekommen einen tiefen Einblick in den Alltag der Kita und in den spezifischen Tagesablauf der Gruppe. Einen so intensiven Einblick in den Kita-Alltag bekommen Familien in der Regel später kaum noch. Die neuen Eltern lernen die anderen Kinder der Gruppe und deren Eltern besser kennen, umgekehrt natürlich ebenso.

Gestaltung der pädagogischen Arbeit

Die pädagogischen Spielaktivitäten werden in den Gruppenräumen, im Bewegungsraum sowie im Park oder Garten organisiert. Die tägliche pädagogische Arbeit organisiert sich rund um das Freispiel und die Beobachtungen der Erzieherinnen. Die Erzieherinnen beobachten permanent, wofür sich die Kinder interessieren und womit sie gern spielen. Darauf basierend werden Angebote, Räume und Materialien gestaltet. Es variieren Bewegungsspiele im Bewegungsraum, Naturerfahrungen im Park, Bücher lesen, Phantasieentwicklungen mittels Rollenspiel, Musikangebote mit Instrumenten, Spielen mit Lego und Holzbausteinen, kreative Angebote mit einem weiten Spektrum an Materialien, Malen, Kneten und vielem anderen mehr.

Die Möglichkeit zum Freispiel hat große Bedeutung für die Entwicklung der Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren. Freispiel bedeutet, dass die Kinder die freie Wahl unter Spielmaterialien, -partnern und –räumen haben. Der Selbstbildungsprozess der Kinder ist mitentscheidend für ihre Entwicklung. Das Freispiel steht an der Basis des Selbstbildungsprozesse, denn im selbstbestimmten Handeln und Entscheiden und in der selbst gelenkten Kommunikation eignen sich die Kinder einen Großteil ihrer Kompetenzen an.

Um ihre Fähigkeiten in ihrem Freispiel maximal entwickeln zu können, brauchen die Kinder vollstes Vertrauen und Zutrauen vom pädagogischen Personal. Für die Fachkräfte bedeutet das, zu wissen, wann sie mit einem pädagogischen Handeln eingreifen sollten und wann nicht.

Der Alltag in unserer Kleinkindbetreuung

Tagesablauf

  • 07.45 Uhr Öffnung der Kita
  • 08.30 Uhr Frühstück
  • 09.00 Uhr Morgenkreis
  • 09.30 Uhr Spiel und pädagogische Angebote
  • 11.00 Uhr Aufräumen
  • 11.15 Uhr Mittagessen
  • 12.00 Uhr Schlafen/Ruhen
  • 14.00 Uhr Snack/Vesper
  • 15.00 – 17.30 Uhr Nachmittagsbetreuung/Abholzeit

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